Seit kurzem besitzt Braunschweig eine neue städtebauliche Visitenkarte: Der BRAWO-Park ist ein spektakuläres Ensemble aus Shoppingcenter, Bürogebäuden und Hotel. Überragt wird die Anlage von der beeindruckenden Hochhausarchitektur des Business Centers 2. Das Gebäude mit seiner charakteristischen ovalen Form beherbergt attraktive Büroflächen auf 13.000 Quadratmetern. Die Krönung im wahrsten Sinne des Wortes jedoch ist die Dachterrasse: Hier können die Besucher einen umwerfenden Panoramablick über die Stadt genießen. Doch bis es soweit war, gab es einige bautechnische Herausforderungen zu bewältigen – nicht zuletzt für die Gerüstspezialisten von Gemeinhardt Gerüstbau.

Gerüst schmiegt sich an das Gebäude-Oval

Schon allein das Gerüstmaterial 64 Meter hoch in das 20. Stockwerk zu transportieren, stellt eine logistische Meisterleistung dar. Der dafür eingesetzte Kran war ständig für die Fassadenmontage im Einsatz – und stand deshalb nur für ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung.

Baukran Kran Gerüst Dachterrasse

Oben angekommen warteten weitere Hürden auf die Gerüstbauer: Das Gerüst wurde komplett von innen an die Fassade errichtet. Die Konstruktion musste dabei den Rundungen der ovalen Terrassenfläche folgen. Knapp 15 Tonnen Layher Blitzgerüst wurde dafür eingesetzt, mit sehr großem Anteil von Stahlrohren und Kupplungen.

Gerüst auf Dachterrasse in Braunschweig

Sichere Arbeitsfläche dank Sonderverankerung

Was die Gerüst-Profis von Gemeinhardt ebenfalls beachten mussten: Die Gerüste mit ihren vier Metern Arbeitshöhe durften nur im Fußpunkt befestigt werden. Darüber gab es keine weiteren Befestigungsmöglichkeiten. Sonderverankerungen mit HUS-Schrauben von Hilti lösten das Problem. Zusätzlich wurde die Konstruktion von Stahlrohrkupplungsgerüst gehalten.

Das fertige Gerüst sicherte schließlich die Bauarbeiter bei der Arbeit am Gebäudeabschluss vor Abstürzen. Zusätzlich ermöglichte ihnen eine nach außen abgehängte Konsole in der obersten Lage die Montage von Attika und Blitzschutz.