Das frei stehende Glasdach am Hugo Bork Platz – architektonisch und künstlerisch eine Meisterleistung, für den lokalen Handel und als Begegnungsstätte ein Segen. Unser Gerüst unterstützte die Erweiterung des Wolfsburger Wahrzeichens, damit Fußgänger bei ihren Einkäufen vor herunterfallenden Teilen bewahrt blieben. Wir fanden für den Schutztunnel eine Lösung, die den ungeraden Ladenfronten und unzähligen Geschäftszugängen gerecht wurde.

Das Glasdach im Herzen der Stadt

Mitten im Herzen von Wolfsburg überdacht seit 2010 am Hugo Borg Platz das architektonisch anspruchsvolles Glasdach die Fußgängerzone. Hier verabreden sich Menschen zum Einkaufsbummel, finden Weihnachtsmärkte und politische Veranstaltungen statt und genießen die Einwohner den Schutz vor Regen und allzu starker Sonneneinstrahlung.

Die Erweiterung dieser Begegnungszone war aus gesellschaftlicher Überlegung sinnvoll, musste wegen wirtschaftlicher Bedenken jedoch äußerst vorsichtig erfolgen. Ein Gerüst, das ohne Einschränkung für den Geschäftsverkehr Fußgängern einen Schutztunnel aufspannte, konnte nur um die vielen Eingänge, Zugänge und Notausgänge herum gebaut werden. Zudem forderte die Stadt Wolfsburg als Bauherr die Erfüllung strenger Vorgaben zum anfallenden Baulärm.

Zum Schutz von Kunden und Kommerz

Innenstädte sind Orte geschäftigen Treibens. Wenn hier über den Köpfen der Einwohner und Besucher mit Stahl und 6 m² großen Glaselementen gearbeitet wird, muss der Bauherr schon besondere Schutzmaßnahmen ergreifen. So forderte auch die Stadt Wolfsburg einen Schutztunnel an, damit der Geschäftsverkehr vor Unfällen verschont blieb.

Das Gerüst dafür war nicht ganz einfach zu verankern, mussten doch die fein strukturierte Innenstadt-Architektur beachtet werden. Unzählige Türen, diverse Notausgänge und etliche Lieferanteneingänge umbauten wir dazu mit akribischer Genauigkeit, damit die Belastung für die Innenstadt-Geschäfte so gering wie möglich ausfiel. Als Gerüst der Wahl nutzten wir für den Schutztunnel die Flexibilität eines Layher Allround Gerüstes aus.

Hinzu kam die Auflage, sämtliche Auf- und Abbau-Arbeiten ausschließlich außerhalb der Geschäftszeiten durchzuführen. Für uns als Gerüstbauer hieß das, die frühen Morgenstunden auszunutzen und bis spät in den Abend hinein zu arbeiten. Ein kleiner Preis, den wir für die Sicherheit der Menschen in Wolfsburg gern zahlen.